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Rainer Habermann

 

Von Rainer Habermann

Es glich fast schon einer Restauration, welche die 1993 in den Niederlanden gebaute Drehleiter auf Basis eines Mercedes-Benz-1422-Automatik-Fahrgestells durchmachen musste. Bei der Firma Breidel & Stier in Kandel (Rheinland-Pfalz) wurde sie auf Vordermann gebracht. Es sei eines der wenigen Unternehmen, die in Deutschland kompetent für solche Reparaturen seien, wie Kreisbrandinspektor Markus Busanni anmerkte. Die relativ lange Dauer der Reparatur hatte zwischenzeitlich für Unmut bei einigen Feuerwehrangehörigen gesorgt. Die Kosten der „grundhaften Erneuerung“, so sagte Main-Kinzig-Landrat Thorsten Stolz, werden je zur Hälfte vom Main-Kinzig-Kreis und von der Stadt Nidderau getragen. Auch eine brandneue LED-Beleuchtung gehört zum Erneuerungsumfang. Die Kostenteilung sei Anerkennung beider Seiten für die große Wichtigkeit, welche die Drehleiter sowohl für die Stadt als auch für die Region habe, wie Nidderaus Bürgermeister Gerhard Schultheiß, Stolz und Busanni übereinstimmend äußerten. Denn die interkommunale Zusammenarbeit stehe auch in Zukunft ganz oben auf der Agenda nicht nur der Feuerwehren, sondern aller Rettungsdienste. Investition in Drehleiter habe sich gelohnt „Die Drehleiter wurde 2014 gemeinsam von Stadt und Kreis von einer niederländischen Berufsfeuerwehr gebraucht gekauft, für damals knapp 70 000 Euro“, sagte Stolz. Sie hatte seinerzeit rund 93 000 Kilometer auf dem Buckel. Trotzdem quasi ein Schnäppchen, trotz der jetzigen 90 000 Euro Überholungskosten, wie die Verantwortlichen beteuern. „Ein Neufahrzeug in dieser Qualität liegt bei Marktpreisen von 650 000 bis 700 000 Euro, also bei rund dem Zehnfachen“, kommentierte dies Schultheiß. „Ihr Geld“ habe das „DLK23–12CC“, wie die feuerwehrinterne Bezeichnung für den Höhenretter bis in den achten Stock eines Gebäudes lautet, längst verdient: Bei inzwischen 66 Brand- und Rettungseinsätzen sei das Fahrzeug laut Landrat Stolz bereits im Einsatz gewesen. Nicht nur in Nidderau, sondern auch in umliegenden Kommunen wie Schöneck, Hammersbach, Maintal und Erlensee. „Schön, dass 'Frau Antje', wie die Feuerwehrkameraden die Drehleiter fast liebevoll nennen, wieder zu Hause im Stall ist“, klärte Stadtbrandinspektor Volker Reis über den Namen auf, wie er im Jargon der Nidderauer Feuerwehr kursiert. Ein Paar Klompen, echt holländische Holzschuhe, wie er sie hinter dem Maschinenführersitz (Fahrersitz) hervorzauberte, gehören allerdings nicht zur Standardausrüstung der hiesigen Feuerwehren. Sie waren ein Geschenk der niederländischen Vorbesitzer, das bis heute liebevoll gepflegt wird. Der Wehrführer der Windecker Stadtteilfeuerwehr, Torsten Lind, meinte: „Wir sehen uns als Betreiber der Drehleiter und werden sowohl auf 'Frau Antje' wie auch auf die Klompen immer gut aufpassen.

Bürgermeister Gerhard Schultheiß (von links), Landrat Thorsten Stolz, Stadtbrandinspektor Volker Reis und Kreisbrandinspektor Markus Busanni (rechts) freuen sich mit den Windecker Kameraden über die lang ersehnte Rückkehr des Drehleiterfahrzeugs. Foto: Habermann



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